


Kuratoren Albert Plank
Einer amorphen, materiellen Welt, die den Sieg als absolutes Ziel jedweder Tätigkeit zur Maxime erhoben hat, wird die in Versen geordnete Anarchie der antiken Mythologie entgegengesetzt, deren Helden oft genug romantische Verlierer sind. Und selbst Deren Blutdurst wird unterbrochen durch eine sinnesfrohe Feier des Friedens. Heute herrscht Frieden auf dem Olymp.
Langsam schweben Fragmente von Klang in die Stille, beginnen seltsame Apparaturen ihre Tätigkeit und Treibgut einer fragilen Vergangenheit verrückt, die nur scheinbar unverrückbare Wirklichkeit. Alles was sich ereignet ist für diesen Moment. Den Nichts ist der Unendlichkeit näher als der Augenblick.